[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"page:de-de\u002Farbeiten-in-deutschland\u002Farbeitsrecht\u002Ffehlzeiten-im-krankheitsfall":3},{"id":4,"slug":5,"title":6,"short_title":7,"intro_text":8,"meta_description":8,"seo_title":8,"path":9,"content_type":10,"locale":11,"go_live_at":7,"first_published_at":12,"page_created_at":13,"published_at":12,"edit_url":14,"breadcrumbs":15,"seo":26,"rendered":35,"description":36,"body":37,"body_blocks":38,"call_to_action":39,"owner":46,"authors":54,"show_related_pages":56,"related_pages":57,"related_sites":131,"in_subsite":56,"contact_page_url":7,"banner_message":132},3489,"fehlzeiten-im-krankheitsfall","Fehlzeiten im Krankheitsfall",null,"","\u002Fde-de\u002Farbeiten-in-deutschland\u002Farbeitsrecht\u002Ffehlzeiten-im-krankheitsfall","labourlaw.labourlawpage","de_DE","2025-08-12T18:33:01.664331+00:00","2026-04-08T16:04:34.723727+00:00","\u002Fcms\u002Fpages\u002F3489\u002Fedit\u002F",[16,19,22,25],{"title":17,"slug":18},"Deutschland","de-de",{"title":20,"slug":21},"Arbeiten in Deutschland","arbeiten-in-deutschland",{"title":23,"slug":24},"Arbeitsrecht","arbeitsrecht",{"title":6,"slug":5},{"title":27,"description":8,"image":28,"canonical":29,"robots":30,"og_type":31,"twitter_card":32,"locale":18,"created_at":33,"last_modified_at":34},"Krankengeld, Arbeitsunfähigkeit und Entgeltfortzahlung","https:\u002F\u002Fwageindicator.org\u002Fmedia\u002Fimages\u002FSocial_media_preview_image_-_2025.2e16d0ba.fill-1200x630.png","https:\u002F\u002Fwageindicator.org\u002Fde-de\u002Farbeiten-in-deutschland\u002Farbeitsrecht\u002Ffehlzeiten-im-krankheitsfall\u002F","index, follow","website","summary_large_image","2025-08-12T20:33:01.664331+02:00","2026-04-08T18:04:34.900705+02:00","\u003Cdiv class=\"cobra-ll-view\">\n\n  \n\n    \n    \n  \n  \u003Ch1>Fehlzeiten im Krankheitsfall\u003C\u002Fh1>\n  \u003Cspan class=\"lastupdated\">Denne side blev senest opdateret:\n      2026-02-13\u003C\u002Fspan>\n\n  \n\n    \n  \n\t\n\t\n\t\n\n  \n    \n      \n        \n          \n    \n    \n    \n        \u003Cdiv class=\"teaserItem\">\n          \u003Ch2>Einkommen \u002F Lohnfortzahlung im Krankheitsfall\u003C\u002Fh2>\n          \u003Cp>In Deutschland sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, Arbeitnehmern im Krankheitsfall bis zu einer Dauer von sechs Wochen für jede Krankheit, die zur Arbeitsunfähigkeit führt, eine Fortzahlung des Arbeitsentgeltes zu leisten. Der bezahlte Urlaub wegen Krankheit wird durch das Entgeltfortzahlungsgesetz geregelt. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Arbeitgeber kann bereits vor dem vierten Kalendertag der Abwesenheit ein ärztliches Arbeitsunfähigkeitszeugnis verlangen. Dies kann durch Einzelanweisung, Vertragsklausel oder tarifvertragliche Vereinbarung erfolgen, vorbehaltlich allgemeiner gesetzlicher Grenzen.\nFür Arbeitnehmer, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, ist die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU, also die digitale Krankmeldung) mittlerweile das Standardverfahren. Ärzte übermitteln die entsprechenden Daten elektronisch an die Krankenkasse, und der Arbeitgeber ruft sie von dort ab. Dennoch muss der Arbeitnehmer den Arbeitgeber unverzüglich über die Abwesenheit und deren voraussichtliche Dauer informieren. Papierbescheinigungen können in besonderen Situationen weiterhin von Bedeutung sein, beispielsweise für privat versicherte Arbeitnehmer oder wenn das elektronische Verfahren nicht genutzt werden kann.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Während des bezahlten Urlaubs wegen Krankheit hat der Arbeitnehmer Anspruch auf 100-prozentige Entgeltfortzahlung seitens des Arbeitgebers. Nach Ablauf eines sechs Wochenenden andauernden bezahlten Urlaubs wegen Krankheit durch den Arbeitgeber erhält der Arbeitnehmer Krankengeld von seiner Krankenversicherung in Höhe von 70 % ihresSource: §3-5 of the Public Holiday and Sick Pay Act; §84 of the Social Code IX; § 44 of Social Code V; \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>https:\u002F\u002Fgesund.bund.de\u002Fen\u002Fthe-electronic-sick-leave-notice-eau\n letzten Gehalts. Die Höchstdauer für diese Leistung beträgt 78 Wochen innerhalb eines Zeitraums von 3 Jahren. Der Arbeitnehmer hat nach vier Wochen unterbrechungsfreier Beschäftigungsdauer Anspruch auf bezahlten Urlaub im Krankenfall. (§§ 3, 4, 5 Entgeltfortzahlungsgesetz und § 44 SGB V)\nSind Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber gemeinsam mit dem Arbeitnehmer, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und der Arbeitsplatz erhalten werden kann.\n(§ 84 SGB IX)\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Quelle: §§ 3–5 des Feiertags- und Krankengeldgesetzes; § 84 des Sozialgesetzbuches IX; § 44 des Sozialgesetzbuches V;\nhttps:\u002F\u002Fgesund.bund.de\u002Fen\u002Fthe-electronic-sick-leave-notice-eau\u003C\u002Fp>\n        \u003C\u002Fdiv>\n    \n\n\n        \n      \n        \n          \n    \n    \n    \n        \u003Cdiv class=\"teaserItem\">\n          \u003Ch2>Kostenlose medizinische Versorgung\u003C\u002Fh2>\n          \u003Cp>\u003Cspan lang=\"DE\">In Deutschland wird der Krankenversicherungsschutz von mehreren Krankenkassen geleistet, die staatlichen Verordnungen unterliegen. Diese Krankenkassen bieten ärztliche Leistungen, Pflege in Krankenhäusern und geldwerte Leistungen. Alle Angestellten und Arbeitnehmer einschließlich angehöriger Ehepartner und Kinder, Rentner sowie Erwerbslose haben Anspruch auf eine Krankenversicherung (siehe SGB V).&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n        \u003C\u002Fdiv>\n    \n\n\n        \n      \n        \n          \n    \n    \n    \n        \u003Cdiv class=\"teaserItem\">\n          \u003Ch2>Kündigungsschutzgesetz\u003C\u002Fh2>\n          \u003Cp>\u003Cspan lang=\"DE\">Wenn ein Arbeitnehmer wegen Krankheit arbeitsunfähig ist, kann der Arbeitgeber das Beschäftigungsverhältnis kündigen, wenn: eine negative Gesundheitsprognose für den Arbeitnehmer besteht; der Betrieb des Arbeitgebers durch die Arbeitsunfähigkeit erheblich beeinträchtigt ist, z. B. bei einer finanziellen Belastung durch die Lohnfortzahlung; und das Interesse des Arbeitgeber an der Beendigung des Arbeitsvertrages deutlich das Interesse des Arbeitnehmers am Erhalt seiner Beschäftigung überwiegt. Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung wird nicht berührt, wenn der Arbeitgeber das Beschäftigungsverhältnis wegen Arbeitsunfähigkeit beendet. Dasselbe gilt, wenn der Arbeitnehmer das Beschäftigungsverhältnis aus einem Grund beendet, der den Arbeitnehmer berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen. (Entgeltfortzahlungsgesetz § 8)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n        \u003C\u002Fdiv>\n    \n\n\n        \n      \n    \n\n    \n      \n    \n      \u003Cdiv class=\"regulations\">\n        \u003Ch2>Vorschriften zu Arbeit und Arbeitsunfähigkeit\u003C\u002Fh2>\n        \u003Cul>\n          \u003Cli>\n            Kündigungsschutzgesetz, 1969, zuletzt geändert 20. April 2013 (BGBl I, S. 868) \u002F Protection against Dismissal Act [PADA] (Kündigungsschutzgesetz), 1969, as last amended 20 April 2013 (BGBl I, p. 868)\n          \u003C\u002Fli>\n        \u003C\u002Ful>\n      \u003C\u002Fdiv>\n\n    \n\n    \n        \n    \n    \u003Cdiv class=\"related\">\n      \u003Ch2>Verwandte Themen\u003C\u002Fh2>\n      \n          _ll_workinjury_URL_\n      \n          _ll_leave_URL_\n      \n          _ll_employmentsecurity_URL_\n      \n          _ll_family_URL_\n      \n          _ll_maternity_URL_\n      \n          _ll_healthsafety_URL_\n      \n    \u003C\u002Fdiv>\n\n    \n\n  \n\n    \n    \n\n  \n\n  \n  \n\n  \n    \u003Cstyle>\n\n      h1, h2, h3 {\n      font-weight: bold;\n      margin-top: 20px;\n      margin-bottom: 10px;\n      }\n      \n      .related a {\n        display:block;\n        border: 1px solid transparent;\n      }\n\n      ul ol, ol ol, ol ul {\n      font-size: 100%;\n      }\n\n    \u003C\u002Fstyle>\n\n  \n\n\u003C\u002Fdiv>","Ihre Rechte zu Fehlzeiten im Krankheitsfall und\u002Foder Lohnfortzahlung in Deutschland .","\u003Cdiv>\n\n\u003Cspan>Denne side blev senest opdateret:\n      2026-02-13\u003C\u002Fspan>\n\u003Cdiv>\n\u003Ch2>Einkommen \u002F Lohnfortzahlung im Krankheitsfall\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>In Deutschland sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, Arbeitnehmern im Krankheitsfall bis zu einer Dauer von sechs Wochen für jede Krankheit, die zur Arbeitsunfähigkeit führt, eine Fortzahlung des Arbeitsentgeltes zu leisten. Der bezahlte Urlaub wegen Krankheit wird durch das Entgeltfortzahlungsgesetz geregelt. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. \u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Arbeitgeber kann bereits vor dem vierten Kalendertag der Abwesenheit ein ärztliches Arbeitsunfähigkeitszeugnis verlangen. Dies kann durch Einzelanweisung, Vertragsklausel oder tarifvertragliche Vereinbarung erfolgen, vorbehaltlich allgemeiner gesetzlicher Grenzen.\nFür Arbeitnehmer, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, ist die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU, also die digitale Krankmeldung) mittlerweile das Standardverfahren. 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